Schloss Heidegg (Gelfingen)

Nun… gemeldet war durchzogenes Wetter… also suchten wir uns etwas aus, wo man bei Regen drinnen sein kann und bei trockenen Phasen draussen. Also entschieden wir uns für das Schloss Heidegg.

JackAuf dem Parkplatz angekommen (wir bogen direkt in den ersten ein) begrüssten uns die Schottischen Hochlandrinder. Die Jungtiere sehen sooo schön plüschig aus, dass das Paparinchen am liebsten eines knuddeln und mitnehmen wollte. Nun denn… etwas weiter oben, wo der nächste Parkplatz ist, sah das Wanderindli schon den tollen Spielplatz und stürzte los. Alle Spielgeräte einmal getestet stürzte es schon weiter. Das Paparinchen und ich waren währenddessen fasziniert von der tollen Aussicht und waren froh, dass das Wetter besser war als gemeldet.

Im Schloss kamen wir mit der Raiffeisen-Mitgliederkarte gratis rein. Ansonsten ist der Eintritt für einen Erwachsenen 8 Franken, Kinder kosten 4 Franken und bis 6 Jahre sind Kinder sogar gratis.

Schon auf dem ersten Stock fanden wir es toll, wie kindgerecht das Schloss eingerichtet ist. Hier konnten sie Geschichten hören, Bilder mir der Lupe anschauen und noch einiges mehr. Auf der nächsten Etage haben meine beiden Herren sich als Burgbauer versucht. Es gab aber noch anderes, was die Kinder hier hätten tun dürfen. Übrigens gibt es auf der Galerie (auf der Schlosskarte heisst sie Schloss-Café und Halle) ein kleines Kaffee, wo man die Kinder ebenfalls gut beschäftigen kann (Nebel auf der Burg machen, mit der Burg spielen und und und)

Uns zog es allerdings weiter in den nächsten Stock, nämlich in das Wohnmuseum. Sonst hat man in Schlössern ja eher wenig die Möglichkeit, mit Kleinkindern alles gemütlich anzusehen. In Schloss Heidegg waren wir allerdings total fasziniert, wie entspannt wir alles anschauen konnten. Das Wanderindli hat sich in diesem Stockwerk mit dem tollen Kreidetisch beschäftigt oder mit den Kisten, in welchen es anschauen konnte, was die Burgbewohner alles so anhatten.

In den Festsälen des nächsten Stockwerkes war das Wanderindli fasziniert, wieviel Platz man da hat. Ich glaub am liebsten hätte es seinen Bobbycar dabei gehabt und wäre um den Tisch geflitzt.

KnetspassIm Atelier sollte man für sich und die kleinen Architekten genügend Zeit einplanen. Und wer gleichzeitig noch eine kleine Prinzessin zuhause hat… beide kommen in diesem Stockwerk voll auf ihre Kosten. Die Architekten können mit Knete oder Schaumstoffwürfel Burgen und Tore bauen und die Prinzessinnen können sich im Zimmer nebenan verkleiden. Und wer jetzt denkt, dass sei alles gewesen an Kinderattraktionen im Schloss… der Kinder-Estrich kommt erst noch =)

 

Schlafplatz
Im Estrich wird man gebeten, die Schuhe auszuziehen. Für kleine oder kalte Füsse stehen Wollschuhe zur Verfügung, was ich persönlich mega süss finde. Wessen Kind von all den anderen Attraktionen im Schloss müde ist, es gibt hier eine riesige Liegelandschaft zum Kissenwerfen und eine Ecke mit Sitzsäcken zum Bücheranschauen. Unser Wanderindli hatte natürlich noch Energie über und ging in die Burg mit der Murmelbahn. Durch Drehen von Rädern können Kugeln gehoben und weitergeleitet werden.

 

Nachdem alles ausgetestet war, machten wir uns wieder auf den Weg ins Erdgeschoss. Es ist wohl zu erwähnen, dass uns die Treppe beim Abstieg viel sympathischer war als beim Aufstieg. An der Aussenseite hat es kein Geländer und unser Wanderindli fand es unnötig, uns die Hand zu geben.

Da das Wetter nun widererwarten so toll war, gingen wir noch in die Kapelle und den Rosengarten.

Die Kapelle und der Rosengarten kann man übrigens für Hochzeiten und Taufen mieten. Jedenfalls liefen gerade die Vorbereitungen für eine Taufe, als wir da waren.

SpielplatzAm Ende unseres Schlossbesuchs assen wir im Hof noch gemütlich zu Mittag. Bei der tollen Aussicht und dem Wetter ist das fast Pflicht, dort noch etwas zu verweilen. Kinder haben den Spielplatz (oder viele Steine) und als Eltern ist es auch mal schön, dass die Kinder so Platz haben, um sich selber zu beschäftigen.

Nach dem Essen machten wir uns auch langsam auf den Nachhauseweg. Losgefahren mit dem Auto ging es auch nicht lange, bis die Augen des Wanderindlis zugefallen sind.

 

In dem Sinn… geniesst euren Familienausflug 😉

Tipp: Seit diesem Jahr gibt es im Schloss Heidegg die Turmgeschichten. Wir haben diese leider nicht wahrgenommen. Nun «müssen» wir noch ein zweites mal das Schloss Heidegg besuchen 😉

Karte

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