Kindermuseum Baden AG

Das Kindermuseum Baden stand an einem Sonntag mit schlechten Wetteraussichten auf dem Programm. Parkiert haben wir im Parkhaus «Ländi», dieses ist nur ein paar Schritte vom Eingang des Museums weg. Der Eintritt in das Museum kostet für Kinder 4 Franken und für Erwachsene 12 Franken.

Wir trafen es bei der Ankunft genau zeitlich passend zum Start des Kasperlitheaters. Wir entschieden, dass wir den Versuch mit dem Wanderindli wagen. Das Theater war ganz süss und die Kinder wurden schön integriert. Das Wanderindli hatte allerdings nach der Hälfte einen so starken Bewegungsdrang, dass wir entschieden mit der Museumsbesichtigung anzufangen. Das hatte auch den Vorteil, dass wir nicht viel Gesellschaft hatten im Museum.

Wir gingen zuerst in den untersten Stock wo gerade die Sonderausstellung «der Traum vom Fliegen» ist. Das Wanderindli liebt Flugzeuge und hatte somit im Untergeschoss viel Spass. Nur mit viel Diskutieren konnten wir es überzeugen mit uns wieder hoch zu kommen. Wir planten das Erdgeschoss als letztes zu machen und gingen deswegen direkt in den 1. Stock hoch.

 

VitrineDas Wanderindli war fasziniert was es hier alles auszuprobieren gab. Es genoss es das es vieles austesten durfte. Mir viel dabei aber auf, dass es noch etwas kein war zum verstehen was es da austestete. Aber spielt das eine Rolle wenn das Kind dabei Spass hat? Das Wanderindli machte nämlich trotzdem alles mit Freude. Die alten Schulbänke und die vielen Figuren in den Vitrinen schaute es begeistert an. Das Paparinchen versuchte sich an einen der vielen Monitore an denen die Kinder verschiedene Fragen beantworten konnten. Nun ja, Displays sind wie ein grosser Magnet für das Wanderindli und das Patschehändchen drückte immer zielsicher die falsche Antwort ;).

LupeIm 2. Stock ging es ums erforschen. Sich selber und vieles mehr. Ganz süss war die Reaktion des Paparinchens bei der Tafel wo man auf Augenhöhe seinen Namen hinschreiben soll: «hier oben sind aber viele Papas ». Die beiden versuchten im Anschluss die Siluette meines Gesichtes abzupausen. Das Wanderindli entpuppte sich dabei allerdings als Saboteur und lenkte mich vom stillhalten ab. Nachdem wir alles erkundet hatten machten wir uns auf den Weg ins Erdgeschoss, welches wir zum Schluss erkunden wollten.

 

Hier hat sich das Wanderindli auf die tolle Gondelbahn «eingeschossen». Es konnte sich kaum mehr davon und von der tollen Vitrine darunter lösen. Wir standen eine gefühlte Ewigkeit davor und drehten an der Kurbel für die Gondel, wenn nicht gerade ein anderes Kind die Gondel antrieb. Als es den endlich so weit war, dass wir mit etwas Überzeugung in den nächsten Raum gehen konnten, war es begeistert was es dort zum spielen gab. Ihr seht also, in diesem «Museum» jagt sich ein Highlight das nächste und die Kinder können überall etwas machen und es wird ihnen nicht langweilig.

GartenIm Anschluss an das Museum gingen wir noch in den schönen Garten. Wir bereuten es, das wir in der Kantine Mittag gegessen hatten und nicht im schönen Garten.

 

 

 

Das Museum wird zwar ab 5 Jahren empfohlen. Wenn ich mir aber das strahlende Gesicht vom Wanderindli und sein Gequietschte wieder in den Ohren hab würde ich sagen kann man durchaus schon mit kleineren Kindern hingehen. Meiner Meinung nach macht es ja nichts wenn sie nicht ganz den Sinn hinter den Experimenten verstehen. Hauptsache sie haben Spass, und das ist im Kindermuseum garantiert.

Karte

Daher… geniesst euren Familienausflug… egal bei welchem Wetter ;).

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