Technorama, Winterthur ZH

Schon vor der Schwangerschaft mit dem Wanderindli stand das Technorama auf unsere Liste. Nun gingen wir endlich. Gut, der Tag war weniger optimal.

Schnee auf der Strasse und zwischen den Feiertagen. Aber hey… wir gingen.

Nach dem hin und her mit dem Navi (irgendwie wollte es regelmässig wo anders durch oder eine andere Autobahnausfahrt nehmen…) fanden wir das Technorama doch ohne Umwege oder Verfahren. Schon auf dem Parkplatz merkten wie, dass noch einige andere Familien dieselbe Idee hatten. Wir standen als Erstes für die Tickets an. Der Eintrittspreis im Technorama ist nicht gerade günstig (Erwachsene 29.- , Kinder zwischen 6-16 kosten 18.-, Kinder bis 6 Jahre sind gratis). Wir hatten aber wieder einmal das Glück, dass eine unserer Karten bzw. Mitgliedschaften uns einen vergünstigten Eintritt verschaffte.

MagnetDas Wanderindli war am Anfang etwas überfordert mit den vielen Menschen und den vielen interessanten Dingen im ersten Raum. Alles war faszinierend und obwohl er erst 2,5 Jahre alt ist, konnte er schon vieles austesten. So faszinierten ihn zum Beispiel im EG, vor allem die Magnete. Als er dann entdeckte was für eine Ausstellung (die Spielzeug-Erlebnisbahn) im 1.UG war musste er sofort dort hin. Da konnte er auf Knopfdruck eine ganze Modeleisenbahnanlge starten. Ich glaub er genoss auch die kurze Ruhe, denn wir waren alleine in diesem Teil der Ausstellung.

 

Danach fuhren wir mir dem Lift ins 1. OG. In der Kopfwelt angekommen, fand das Wanderindli das Haus wo man reinstehen kann am interessantesten. Es war schon speziell als er und das Paparinchen drin waren und das Wanderindli für mich durchs Guckloch dem Paparinchen fast bis zu den Schultern kam. Als sich das Wanderindli dann wieder vom Haus trennen konnte ging es spannend weiter. So hörte es sich die Sätze an wo das Hirn die Lücken selbst füllt, Spielte mir der Geiss und dem Fährenmann, machte Riesenseifenblasen und machte farbige Schatten. Beim Einen oder Anderen mussten wir ihn etwas bremsen, da er so fest Freude daran hatte.

MurmelbahnIm 2.OG hatte er dann nur noch die Kugelbahnen im Sinn. Die sind wirklich was für die ganz Kleinen… aber auch für uns Erwachsenen war es spannend zu sehen wie jede Kugelbahn anders funktionierte. Mich hätte auf diesem Stockwerk die «Licht und Sicht» Ausstellung fasziniert… aber dem Wanderindli schien dieser Teil noch sehr suspekt.

Da es nun kurz vor dem Mittag war und gerade noch eine Show am laufen war (wo wir das Wanderindli nicht halten konnten… die Modelleisenbahn war einfach zu nahe 😉 ) entschieden wir uns vor dem grossen Ansturm zu Mittag zu Essen. Was mir beim Essen super gefallen hat; es gibt viele Tische und Stühle die extra für die Besucher da sind, die ihr Essen mitnehmen. Wir testeten allerdings das Restaurant. Dies bot eine grosse Auswahl, besonders wenn man sich das Essen gerne selber zusammenstellt. 😉

WeihnachtbaumNach dem Essen gingen wir mit dem Wanderindli in den Campus. Hier bastelte es mit dem Paparinchen etwas für an den Weihnachtsbaum, testete wie Papier im Wind fliegt und lies Lämpchen brennen mit Hilfe das Paparinchens.

 

 

 

 

ZugWir durften natürlich am Ende nicht gehen, ohne dass der Eisenbahn nochmals Tschüss gesagt wurde. Auf der Heimfahrt hat es dann herrlich geschlafen, das Wanderindli.

In dem Sinn, geniesst euren Familienausflug J

 

 

PS: Ich wurde gefragt ob es den für so keine Kinder wie das Wanderindli den schon interessant ist… ich bin der Meinung, dass es immer darauf ankommt was man erwartet und wie man das Kind begleitet. Mit unserem Wanderindli darf man zum Beispiel nie hoffen «gemütlich» alles anschauen zu können und ewig etwas austesten zu dürfen. Dafür lässt er sich aber auch für das Eine oder Andere toll begeistern. Dass er schon versteht was da alles passiert und wie es funktioniert erwarten wir auch nicht. Für ihn ist das «Erleben» und «Spass». Andere Kinder machten den Anschein, dass sie Stunden an einem Posten verweilen können und testen. Es ist halt jedes Kind anders… aber wenn man weiss wie sein Kind «Tickt» und wie man es Begeistern oder Leiten kann, dann sind solche Ausflüge wie das Technorama auf jeden Fall auch für kleine Kinder ein Highlight. Und ansonsten sitzt man halt 2-3 Stunden bei den Holzkugelbahnen und spielt mit dem Kind 😉

 

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