Zu Besuch beim Moorgeist auf dem Zugerberg

Zugiblubbi, Zug ZG

Seit ich die erste Werbung von neuen Themenweg auf dem Zugerberg gelesen hatte wollten wir den mal besuchen. Nun war es so weit und wir machten uns auf den Weg. Das Wanderindli freute sich schon riesig auf sein erstes Mal Standseilbahn fahren. Parkiert, Wanderschuhe montiert, gingen wir Richtung Bähnli wo ein netter Mann fragte ob wir noch mitwollen… das Bähnli würde uns noch mitnehmen. Das liess sich das Wanderindli natürlich nicht zweimal sagen und hatte schon fast einen Platz bevor wir bezahlt hatten. Ganz begriffen hatte das Wanderindli nicht was eine Standseilbahn ist… er hat wohl eine Gondel erwartet…

Oben angekommen begrüsste uns schon Zugiblubbi und zeigte wo es durchgeht.

BaumDer Weg beginnt direkt nach der Bergstation. Zuerst gibt es ein paar Spielposten und die Geschichte wie es zu den Steinen kam, die anschliessend im Wand verteilt sind und die Kinder suchen sollen. Die Geschichte find ich echt süss und das Wanderindli hat auch trotz einiger Ablenkung gut zugehört.

Wenn man die Geschichte zu Ende gelesen hat und bevor man mit der Schatzsuche anfängt, gelangt man zum hübschen Spielplatz «Schattenwäldli». Das Wanderindli verliebte sich da in die Türme die mit Brücken verbunden sind. Schnell hat er da auch einen Spielgefährten gefunden. Wir mussten schmunzeln, denn unser Wanderindli und der Spielgefährte zeigten uns, man muss nicht dieselbe Sprache reden… Hand und Fuss genügt… Aber als sie merkten, dass sie einander mit Worten nicht verstanden waren die Blicke so süss.

Nach ein paar Runden im Turm überzeugten wir das Wanderindli zum los Laufen. Aber nur mit dem Versprechen, dass es am Ende nochmals auf den Spielplatz darf. Der Weg war zum Anfang hin etwas bergauf. Wer unser Wanderindli kennt weiss zwar, dass es ein Energiebündel ist… aber von A nach B laufen gehört aktuell zu den NoGos. Wie wir ihn trotzdem zum Laufen überzeugte… hmm… Ich hatte Seifenblasen eingepackt und der Wind war mir gut gesonnen ;). So lief das Wanderindli fast freiwillig zu den ersten paar Posten. Die Kristalsteine sind übrigens zum Teil echt gut versteckt. Das war dem Wanderindli aber egal, dann es gab bei jedem Versteck etwas Tolles zum Spielen. So kletterte es über Baumstämme, balancierte darauf und fand Riesenpilze. Beim 4. Posten der Schatzsuche stellte ich mich etwas doof und fand den Stein fast nicht… das Wanderindli hatte mit dem Paparinchen eh Besseres zu tun. Am besten plant am hier genug Zeit ein oder aber es ist auch ein wunderschöner Platz, mit Aussicht und Feuerstelle, um Mittag zu essen. Nach einem Familienfoto an der Fotostation (es hat einen Baumstrunk wo man das Smartphone und Co mit Zeitauslöser super hinstellen kann) ging es weiter.

KitzelpfadMusikklänge durch den Wald senden, sich aus einem Labyrinth befreien…. alles toll… doch was liebt unser Wanderindli über alles? Die Barfusspfade oder auch Kitzelpfade genannt. Da fliegen die Wanderschuhe schon fast von alleine und los geht es. Da assen wir dann auch unser Mittagessen. Bis hier hin ist der Weg übrigens radtauglich…. etwas später biegt man aber in den Wurzelweg ein… (wer mit Wagen oder Rollstuhl unterwegs ist, es gibt einen etwas 30 min längeren radtauglichen Weg). Wir waren echt überrascht… das Wanderindli flitzte den Wurzelweg ohne zu mucken hinunter und hatte riesen Spass dabei. Auch über das Feld war kein Problem. Bei der darauf folgenden Teerstrasse kam dann der Wunsch nach Tragen wider und so nahm er, mit kurzem Unterbruch bei den Ziegen, auf Paparinchens Schultern Platz. Beim letzten Posten… beim Haus von Zugiblubbi wäre das Wanderindli gerne direkt eingezogen so hübsch fand er es da. Als ich dann den letzten Stein gefunden hatte und wir das Lösungswort komplett hatten, ging es nochmals kurz auf den Spielplatz. Wir hatten es ja versprochen.

Ich hatte langsam etwas kalt da es im Laufe des Tages etwas zugezogen hatte und der Wind doch noch frisch war. So überzeugten wir das Wanderindli (das ja auch eher ein kleiner Gfrörrli ist) zum heimgehen.

Wie erlebnisreich der Weg ist zeigte uns, dass unser Wanderindli bei der Heimfahrt einschlief… er, der seit einem Jahr kaum mehr Mittagschlaf macht.

Von daher… geniesst eure Familienausflüge.

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