Auf dem Bahnerlebnisweg mit Türli und Flidari

Bahnerlebnispfad von Preda nach Bergün GR

Jetzt muss ich wohl zuerst etwas ausholen :)… wir haben unsere Ferien ja in Reka Dorf Bergün verbracht. Da sind in den Wohnungen Band 2 und Band 3 der Schweizer Bilderbuchreihe von Türli und Flidari zum Anschauen. Wer meinen Blog regelmässig liest weiss, das Wanderindli liebt Bücher. Und so kam es wie es kommen musste… wir durften Türli und Flidari vorlesen :).

Das eine Buch Band 2 vom Türliverlag heisst «Türli und Flidari auf dem Bahnerlebnisweg Albula.» Den Weg hatten wir sowieso schon geplant. So stiegen wir mit einem kleineren Drama in den Zug nach Preda ein. Grund: es war nicht wie im Buch die Krokodile-Lokomotive vorne am Zug. Anschauen konnte das Wanderindli die Krokodile-Lokomotive im Bahnhof Bergün trotzdem, eine steht nämlich beim Bahnmuseum Albula.

SprengenIn Preda angekommen, fängt der Weg schon an. Beim Automaten können sich die Kinder eine Sprengkarte gratis rauslassen und an den 5 Sprengposten mit Kobali (ebenfalls eine Figur aus dem Kinderbuch) 5 Löcher in die Karte «sprengen». Voller Elan war das Wanderindli mit Hilfe des Paparinches dabei. Die Baustelle konnten die Kleinen und auch wir Grossen mit einer Rampe gut von oben betrachten. Ein paar Schritte weiter wird noch ein Film gezeigt, etwas Kleines kann gemalt werden und wer noch eine Toilette braucht hat auch Glück.

 

SchildDanach wandert man los auf den Spuren der beiden Lausbuben. Bei den Infotafeln erfährt man wir die Bahnlinie entstand und sonst viele Inforationen. Klar, für einen 3-Jährigen waren diese Tafeln selten interessant, lesen kann er ja noch nicht und sowieso waren es zu viele Informationen für ihn… und trotzdem hatten wir immer einen kleinen Moment zum lesen Zeit… den, ihr habt es wohl schon bemerkt… Türli und Flidari begleiten die Kinder über den Weg. Auf jeder Tafel befindet sich eine Illustration von ihnen.

 

Zum Weg selbst. Der Weg ist eine tolle Wanderung. Die erste Etappe von Preda nach Bergün ist 7 km lang.

wanderildnDas Wanderindli läuft im Moment schwierige Wege eher besser als Kieswege oder gar Teerstrassen. Nichts desto trotz gab es auf dem Weg Abschnitte die uns dann doch mit unserem Plampi etwas zu heikel waren. (Plampi… wohl ein Ausdruck der von uns erfunden ist… Erklärung: Das Wanderindli läuft mit Vorliebe auf der Abhangseite und ist ab und an am Straucheln weil es die Gegend anschaut. Torkeln ist wohl die passendste Übersetzung auf Hochdeutsch) Die Kinder sollten also entweder trittsicher sein oder ihr nehmt etwas zum Tragen mit. So landete das Wanderindli bei den heikleren Stellen im Tuch. Interessant war der Weg allemal… regelmässig fährt ein Zug vorbei ( «Mami, wann kommt die Krokodile-Lokomotive?»), die tollen Viadukte und auch die Landschaft sind toll. Überall auf dem Weg die Infotafeln, Bänke um die Landschaft geniessen (teils mit einer mega Aussicht) und für das Wanderindli waren da ja Türli und Flidari… Herrlich zu sehen, wie sich Kinder im richtigen Leben mit den Geschichten aus den Büchern wiederfinden.

SprengkarteDie Sprengkarte haben wir übrigens einen Tag später eingelöst. Diese kann man beim Touristenbüro in Bergün gegen einen Plüsch-Kobali tauschen. Den «Umweg» hätte das Wanderindli nach der Wanderung wohl nicht so kuul gefunden.

Wer also ein Zugbegeistertes Kind Zuhause hat organisiert das Buch «Türli und Flidari auf dem Bahnerlebnisweg Albula» und macht einen Ausflug auf dem Weg… Wirklich zu empfehlen:).

Und nun… geniesst euren Familenausflug.

PS: Nein, der Weg ist definitiv NICHT radtauglich.

PPS: Zum schreiben dieses Beitrags hatte ich das Buch Band 2 «Türli und Flidari auf dem Bahnerlebnisweg Albula» / Türliverlag als Infolinie. So konnte ich sicherstellen, dass ich keine falschen Infos in den Text packe.

Kostenlose Malvorlagen finden Sie auf: www.tuerliverlag.ch

 

 

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