Herrliches Bündnerland

Lai da Palpuogna, Preda GR

Ja, auch wir machen mal Wanderungen, die nichts mit einem Themenweg oder so zu tun haben. So wollten wir in unseren Bergün-Ferien einfach den Palpuognasee besuchen (und bitte fragt mich nicht, wie man den korrekt ausspricht).

Wie jeden Tag in Bergün ging es Richtung Bahnhof wo wir in den Zug nach Preda einstiegen. Wer den Beitrag über «Auf dem Bahnerlebnisweg mit Türli und Flidari» gelesen hat, weiss dass wir bei diesem Bahnhof wohl nicht so schnell weg kamen. Nun, nachdem das Wanderindli alles erneut getestet hat ging es los Richtung See.

Der Aufstieg war nicht ganz nach dem Geschmack des Wanderindlis. Bergauf läuft er einfach nicht so gerne… oder nicht mehr… das klappte definitiv auch schon besser als es diesen Sommer der Fall war. Nun den… unterwegs trafen wir ein freches Eichhörnchen das uns zuschaute wie wir da hoch liefen. Das Wanderindli war von dem Tier ganz fasziniert und hätte es am liebsten genauso so beobachtet wie es uns beobachtet hat (ich glaub wir würden jetzt noch da sitzen).

AussichtWeiter oben erhielten wir einen tollen Ausblick über das Tal. Hier hätte es ein Bänklein damit man etwas verweilen könnte. Nach kurzem überviewen ging es dann für uns aber auch schon weiter. Obwohl das Wanderindli gut angezogen war fand er es zu kalt. Ich frage mich echt, ob der heisse Sommer da seine Spuren hinterlassen hat, dass er bei 20 Grad wegen kalt jammerte.

Ab da empfanden wir den Weg als nicht mehr so steil. Zwischen den Bäumen hindurch… hach einfach herrlich.

 

StegBald kamen wir an die Stelle, wo man parkieren könnte wenn man möglichst wenig laufen möchte. Schon kurz darauf entdeckten wie den See von weitem.

Als wir dann direkt vor dem See waren wollte das Wanderindli auch wieder vom Rücken runter. Steine in Wasser schmeissen zieht wohl bei jedem Kind.

SteinpflutschenWir umrundeten gemütlich den See, spielten regemässig Fangen und Verstecken mit dem Wanderindli und genossen die Sicht auf den See und die Landschaft. Dafür, dass es eigentlich sonnig war an dem Tag, war es doch eher frisch beim See oben. Aber eben, es kann echt der heisse Sommer sein der da auch bei uns seine Spuren zeigte.

Auf einem der Bänklis, rund um den See, assen wir mit Seesicht unser Mittagessen. Das Wanderindli hätte am liebsten gebrätelt. Wie aber in der ganzen Schweiz war auch hier Feuerverbot im August.

SeeaussichtDen Abstieg verbrachte das Wanderindli ebenfalls wieder auf dem Rücken da es nach dem Essen wieder kalt hatte und nicht laufen mochte. Uns wars recht, so wussten wir, dass wir auf den nächsten Zug konnten. Ach, aber so ganz in einem Schnutz war der Abstieg dann doch nicht… das Eichhörnchen hatte wohl auf uns gewartet und so konnten wir ihn noch Tschüss winken.

Insgesamt hatten wir ungefähr 1-1,5h für hoch und 45min – 1h für runter. Die Wanderung war toll und so, dass das Wanderindli sie hätte laufen können, wenn es gewollt hätte. Radtauglich ist der schmale Wanderweg aber natürlich nicht.

Geniesst eure Familienausflüge.

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