Kindgerechter Blick hinter die Kulissen: Besuch in der Schaubäckerei

 Bei uns läuft das so: Wir haben X-tausend Ideen gesammelt für Familienausflüge – allerdings nur in unseren Köpfen. Wenn’s dann ernst gilt und wir ausfliegen wollen, fällt uns nix davon mehr ein. Das hat besonders mir angefangen zu stinken, weshalb wir uns das Buch „1001 Ausflugsziele“ angeschafft haben. Ich möchte hier ja nicht die riesen unbezahlte Werbetrommel rühren, aber das Teil ist sein Geld absolut wert und sollte eigentlich mit der Baby-Grundausstattung zugelegt werden.

Wir stöberten also durchs Buch, für einen Ausflug in den Sommerferien.

Der Plan

Upload 06.09.2018 042Wir entschieden uns für einen Ausflug nach Sörenberg ins Mooraculum – übrigens auch sehr empfehlenswert für Familien. Weil das mit dem Wetter aber immer so eine unsichere Geschichte ist – einmal vom diesjährigen Turbo-Sommer abgesehen – sollte auch ein Schlechtwetterprogramm her. Und dabei viel uns das Angebot des Bäckerforums Aeschlimann ins Auge. An unserem Wunschtermin war leider kein Kinderevent dort buchbar und unser Schlechtwetterprogramm, das wir dann aber gar nicht brauchten, hätte im Schoggimuesum stattgefunden. Aber wir schauten uns dennoch an, was Aeschlimanns Bäckerforum für Angebot offerierte. Die Jungs waren total angetan vom Event „Spitzbuben backen“ (Link: ) also meldeten wir uns gleich an für Ende August.

Coole Idee

Und wir haben es nicht bereut. Gut, das Thermometer zeigte an diesem Tag knapp 30 Grad an und zusammen mit der Wärme in der Backstube fühlte es sich an, wie in der Sauna. Aber das tat der Sache keinen Abbruch.

Upload 06.09.2018 034Nach einer kurzen Begrüssung, dem Händewaschen – und dem Erstaunen meiner Jungs darüber, dass ich doch nicht die einzige, abartige Erwachsene bin, bei der man tatsächlich vor dem Essen (Link: https://runningmami.ch/2018/05/02/wie-bringe-ich-gemuese-ins-kind-gemuese-quiche/) und dessen Zubereitung die Hände waschen muss – und ausgerüstet mit einem echten, kleinen Bäckerschurz, bekam jedes Kind zwei bereits ausgewalzte und ausgestochene, riesengrosse Spitzbubendeckel. Dort durfte nach Lust und Laune ausgestochen, Teig wieder aufgeklebt und natürlich probiert werden.

Während die Spitzbuben im Ofen backten, gab’s ein Sirup zur Stärkung und eine kleine Verschnaufpause für die fleissigen Mini-Bäcker und Mini-Bäckerinnen, die anschliessend mit auf eine Führung durch die ganze Backstube genommen wurden. Besonders angetan hat es ihnen der begehbare Kühlschrank, der so gross wie ein Einkaufsladen sei, habe ich mir erklären lassen.

NUpload 06.09.2018 044achdem die Spitzbuben gebacken und ausgekühlt waren, ging es an die für die Kids wohl coolste Sache: das Dekorieren!

Zur Auswahl standen Aprikosen- und Himbeerkonfi für die Füllung und eine Schoggimasse, womit die Spitzbuben aussen bestrichen und mit allerlei farbigen Zuckerperlen, Schoggilinsen und Streusseln beklebt wurden.

Sie genossen es sichtlich, ohne Rücksicht auf Kleidung, Boden und möglicherweise entstehende Sauereien einfach mit beiden Händen so richtig zugreifen zu dürfen und ihre Spitzbuben über und über mit allem möglichen Zucker-Deko-Zeug zu bestreuen. Gut, dass da ursprünglich mal noch ein Gsichtli vorhanden war, sah man jetzt zwar der Endkreation nicht mehr an. Aber hey, genau darum geht’s ja. Spass haben und kreativ sein ganz ohne Vorgaben und so, wie es gerade gefällt.

Fakten im Überblick:

Dauer: ca. 1.5 Stunden, jeweils an ausgewählten Mittwochnachmittagen ab 13.30h

Kosten: 10 Franken pro Kind (Spitzbubenevent, Stand Sommer 2018)

Inhalt: 2 grosse, selbstgestaltete Spitzbuben pro Kind, Betreuung durch einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, Führung durch die Backstube, einen Sirup und eine Junior-Bäcker- oder Bäckerinnen-Urkunde (Stand Sommer 2018).

Empfohlenes Alter: ab ca. 4 Jahren

Anmeldung: vorgängig erforderlich, online machbar

Die Eltern oder Beigleitpersonen können ihre Kinder während des Events begleiten und dürfen mit in die Backstube. Alternativ bietet sich aber auch die Möglichkeit, während die Kinder backen und dekorieren im angrenzenden Bäckerei-Café einen Kaffi zu trinken und sich süss verführen (Link: https://runningmami.ch/2017/07/27/kuchen-im-new-york-cheescake-look/) zu lassen. Durch ein Fenster (Schaubäckerei) kann man dennoch immer wieder einen Blick auf seine Kinder erhaschen.

Wir werden bestimmt wieder kommen!

 

RoundPhoto_Jun292017_131217 (2)Gastbeitrag: Die liebe Anita vom Blog Runningmami.ch hat für euch ihren Besuch mit ihren Kindern bei der Schaubäckerei verbloggt. Ich freu mich riesig über ihren Gastbeitrag und finde ihn herrlich passend für die Adventszeit… so zu sagen die Backhochsaison. Hüpft doch auch mal auf ihren Blog rüber…

 

 

 

 

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