Mit dem Essen spielt man nicht…

So, nun ist es soweit und ich Übertrage auch das Bauchhopsi (kurz nach dem schreiben dieses Textes ist sie geschlüpft… 😉 )… Lange laufen geschweige den dem Wanderindli hinter her mag ich nun definitiv nicht mehr. Auch ist es gerade hübsch kalt geworden. Wie also das Wanderindli beschäftigen?

Unser Wanderindli liebt es zu backen. Diese Leidenschaft hab ich nun schon an ein paar Tagen an denen ich nicht wirklich fit war genutzt um ihn zuhause zubeschäftigen. Doch wie kann ich das Nachmittags füllend ausdehnen?

Die Idee kam uns als wir langsam in Weihnachtsstimmung gekommen sind. Wir lieben Lebkuchen (auf Wanderindlisch Chläbichueche). Da ich da, wie schon meine Mama, am liebsten den Blechlebkuchen aus dem Berner Kochbuch mache ist der schon fast Familientradition. So ganz hab ich mich aber selten 100% an das Rezept gehalten. Deswegen schreib ich euch nachher die etwas abgeänderte Rezept auf, wie wir den Teigmachen. Aber auch das abgeänderte Rezept stimmt nich ganz 100%. Trotzdem nehmen wir echt JEDES mal das Kochbuch hervor. So als Leitfaden ;).

Doch was hat das nun mit dem Titel zu tun? Ich lass also das Wanderindli schon helfen und verrühren. Jeder Schritt muss der Herr degustieren (schlimmer als das Paparinchen)… selbst Mehl kann man kosten… Das macht das ganze schon um einiges Zeitintensiver als wenn ich den Teig selbst mache (alleine hab ich gut 15 min bis das Blech im Offen ist… mit dem Wanderindli als tollen Helfer und Koster kann das gut 1h werden… je nach dem wie viele Nerven ich gerade überhab und wie viel ich Putzen mag wenn wir fertig sind).

Während der Backzeit ist das Wanderindli fleissig damit beschäftigt zuerst die Schüssel auszuputzen und zu spielen… Wenn er etwas in der Küche helfen konnte, kann er sich im Anschluss immer toll gut 30-45min selbst beschäftigen… Mama muss ja putzen was er voller Freude dreckig gemacht hat….

Nachdem Backen und Auskühlen kommt nun der Grund für den Titel. Jeder von uns hat wohl schon mal ein Lebkuchenhaus gebastelt… Nun, das Wanderindli wollte kein Häuschen… hatte aber ganz klar eine Vorstellung. So bastelten wir mit dem Lebkuchen eine Dinosaurierburg… und da passt der Titel plötzlich. Nach dem fertigstellen der Burg hatten wir plötzlich diverse Dinos auf dem Lebkuchen die da die Dekoration assen und sich ein Höhrbuch anhöhrten… Naja… und Essen durften wir die Burg natürlich nicht… War ja den Dinos… Ihr versteht was ich meine oder? Wir Rabeneltern haben sie eines Abends abgerissen, da ich es schade gefunden hätte, sie ungeniessbar werden zu lassen… Tja, ich kann doch auch nichts dafür wenn die Dinos so hungrig waren oder?

Rezept: (Eben wie gesagt, nach dem Grundrezept aus dem Berner Kochbuch)

1 Becher Naturjoguth (meist ja 180g)

1 Tasse Rahm (da nehme ich dann meist den Jogurthbecher)

1 Tasse Zucker (hallo Jogurthbecher oder anders 180g)

1 Prise Salz

1 EL Lebkuchengewürz (da wir das lieben eher einen gehäuften)

3 EL Birndel oder Birnendicksaft

3 KL Natron

2 Tassen Mehl (oder ca. 250-300g)

2-3 EL Kakaopulver (je nach dem wie viel das Wanderindli rein löffelt. Das gehört nicht mehr zum Grundrezept)

Alle Zutaten zusammen rühren. Wenn mir der Teig zu fest ist streck ich den nochetwas mit Wasser oder Milch… Den Teig auf einem Blech gleichmässig verteilen (bei uns ca. 2 cm dick) und dann ab in den Offen. Wir lassen je nach dicke des Teiges das Blech bei 180 Grad gut 30-45 Minuten im Offen. Auch da, je nach dem wie dunkel man Lebkuchen mag. Wir mögen es eher noch fluffig.

Machdem Abkühlen haben wir Teile zu geschnitten und mit Zuckerguss zu einer Burgzusammen gebaut. Wer zuhause hat kann dem Kind noch Deko zum draufstreuengeben.

Viel Spass beim gemütlichen Backen…

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