Märli, Wandern und Wald…

Märchenweg Val Bever, GR

Das Wanderindli liebt ja Geschichten, Märchen und Co. So fuhren wir mit dem Zug nach Spinas wo wir dem Märchenweg in die «falsche» Richtung starteten. Dies taten wir, weil wir von Bergün her mit dem Zug so die besseren Verbindungen hatten. 

In Spinas ausgestiegen gab es für das Wanderindli zuerst die Albulatunnel-Baustelle zu begutachten. In der Nähe des Bahnhofes hätte es übrigens ein hübsch aussehendes Restaurant in das es am liebsten gegangen wäre. 

Ein paar Meter nach dem Bahnhof wartete schon die erste Geschichte auf uns. Die Geschichten sind nicht soo lang das man ewig vorliest, aber doch so, dass man gut und gern 5-10 min vorlesen kann. Bei der ersten Geschichte hatte das Wanderindli allerdings etwas Mühe sich aufs zuhören zu konzentrieren… die Baustelle in Sichtweite war doch fast interessanter. Bald kommt man dann aber schon in den Wald. 

Im Wald angekommen wartete schon die Geschichte einer Hexe auf uns. Den regelmässigen Lesern muss ich hier nicht sagen, dass unser Wanderindli ein kleiner Hexenfan ist (Zilly und Zingaro haben uns schon einige Male begleitet). Dieser Geschichte lauschte er aufmerksam und bestaunte die grosse Holzhexe die da mitten im Wald stand. 

Bei jeder der Geschichten gibt es für die Kinder etwas zum Bestaunen oder gar zum Spielen. Jede der 6 Geschichtenstationen hat ihren eigenen Touch. Welche Geschichte dem Wanderindli am besten gefallen hat wisst ihr ja schon. 😉

Was ihn auch fasziniert hat, war etwas das so nicht zum Weg gehört. Mitten auf dem Weg arbeiteten Bauarbeiter auf dem Weg. So nah am Bagger vorbei zu laufen liess ihn recht staunen (als ob er nicht schon genug Baufahrzeige bei der Albulatunnel-Baustelle gesehen hätte). 

Mir persönlich hat der ganze Weg durch den tollen Wald mega gefallen. Auch die Aussicht die man plötzlich auf Bever hat ist herrlich. 

Der Weg im Wald würde ich übrigens als eher Radtauglich beschrieben. Ein typischer Waldweg eben einfach. Der ganze Weg ist 5km lang und in gut 2h machbar. Mit dem Vorlesen, Spielen und Staunen hatten wir 2.5h. Die Geschichten sind in 4 Sprachen geschrieben. Also verschreckt nicht ab der Dicke der Bücher ;). 

Am Ende des Weges als wir durch das süsse Dorf Bever liefen entschieden wir, das wir noch Energie über hatten. So liefen wir nach Samedan, anstatt den Bus oder Zug zu nehmen. Das Paparinchen hatte noch die Idee, beim Flugplatz Samedan vorbei zu laufen. Leider war der Weg aber ebenfalls wegen Bauarbeiten gesperrt. Dam Wanderindli war das egal. Er war froh, dass er beim Paparinchen auf dem Rücken reiten durfte und bestaunte am Bahnhof Samedan dafür die Züge. Ich glaub so 6 Tage lang Wanderferien machten sich beim Energielevel etwas bemerkbar. 

Geniesst dem tollen Herbst und eure Familenausflüge…

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