Die Zeitreise mit Aussicht

Laténium, Hauterive NE

Ja, das Wanderindli hängt weiterhin in der Vergangenheit fest… Dino, Steinzeit, Römer und Co. interessieren ihn weiterhin. Ok, «Feuerwehr» hat sich nun auch zu seinen Interessen gesellt… aber lassen wir das nun.

Nach kurzen Recherchen bei Dr. Google fanden wir auch schon schnell das Laténium am Neuenburgersee. Nicht lange liess das erste Regenwochenende auf sich warten und wir machten uns auf den Weg dahin.

Angekommen betritt man als Erstes ausserhalb des Gebäudes den Archäologiepark. Schon hier hat sich das Wanderindli wohl gefühlt. Da für später aber eine kleine Regenpause gemeldet war gingen wir zuerst ins Museum.

Das Museum ist in der Zeit rückläufig. So beginnt unsere Reise im Mittelalter. Das Wanderindli machte zu Beginn freudig mit. In regelmässigen Abständen können Kinder etwas spielen. So versuchten wir ein Bild aus Steinen wieder zusammen zu bringen, spielten wie die Römer Mühlestein oder versuchte wie die Töpfer früher Bilder in Lehm zu stempelten.

Bei den Kelten angelangt wollte das Wanderindli dann aber immer eiliger zu den Steinzeitmenschen. Besser wurde es auch nicht als er durchs Fenster draussen die Pfahlbauerhäuser entdeckte. Mit Begleitung und Animationen von un, ging es, zwar in zügigem Tempo, trotzdem durch alle Zeiten weiter. Das Paparinchen hätte zwar gern noch genauer geschaut… ich gab mir auch alle Mühe das Wanderindli zu begeistern und es auf interessante Dinge aufmerksam zu machen. Spätestens in der Steinzeit wurde er langsamer. Die verschiedenen Menschenschädel und wie sie sich in den tausenden von Jahren verändert haben, brachten ihm zum Staunen.

Danach gönnten wir uns im Cafe ein leckeres Mittagessen wo sich das Minirinchen nicht nehmen liess alles zu markieren. Danach regnete es endlich nicht mehr.

Das Wanderindli konnte sich vor Freude kaum halten als er im Pfahlbauerhaus spielen durfte. Einmal kurz ausgetobt ging es weiter im Archäologiepark. Er rannte über Brücken, bestaunte den historischen Wasserspiegel und war vom See fasziniert. Am liebsten wäre er noch in ein Schiff gestiegen und auf dem See herumgeschippert. Unser Glück war, dass es den tollen Spielplatz mit den Mammut-Rutschen entdeckte… und ich bereute es keine Regenhosen eingepackt zu haben.

Nachdem die Mammut-Rutschen trocken waren und die Hosen nass ging es weiter den Park entdecken. Im nächsten Pfahlbauerhaus harrten wir kurz aus bis zur nächsten Regenlücke und machten uns dann langsam auf den Heimweg.

Das Wanderindli diskutierte noch den ganzen Heimweg mit uns über den Park und das Museum und war begeistert von den neuen Eindrücken… nur sollen wir doch bitte das nächste Mal in der Steinzeit beginnen.

Und nun, geniesst euren Familienausflug 

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