Das Wanderindli dem Fuchs auf der Spur

Foxtrail Hermes, Zentralschweiz

Ich finde die Foxtrails ja toll. Man entdeckt neues, braucht das Hirn und bewegt sich auch noch. Langeweile gibt es also auf einem Foxtrail definitiv nicht. So liessen wir es uns nicht nehmen den neuen Foxtrail «Hermes» zu testen. Bei diesem Trail ist man mit dem Zug unterwegs und lernt die Region der Zentralbahn besser kennen und verfolgt die Fährte des Fuchses durch den Bahnhof in Luzern, Alpnach Dorf, Alpnachstad und Stansstad.

Mit den Startunterlagen in der Hand starteten wir das Abenteuer. Als erstes durften wir am Infopoint ein «Geschenk» abholen. Das Wanderindli stempelte voller Freude das Ticket ab und schon suchten wir den ersten Hinweis des Fuchses.

Erst einmal im Zug, gaben wir dem Wanderindli die Aufgabe, uns beim nächsten Hinweis zu suchen helfen. Denn auch Kinder können je nach Aufgabe gut in die Spurensuche integriert werden. So schaute das Wanderindli brav zum Fenster raus und suchte den Drachen. Wer übrigens Angst hat, dass die Kinder diesen gesuchten Drachen übersehen könnten, hat die Haltestelle an der man aussteigen soll, im Kleingedruckten der Startunterlagen.

Nach dem Aussteigen ging das Rätseln gleich weiter. Als wir dann wussten wohin wir mussten, liefen wir zielstrebig los. Beim nächsten Hinweis angekommen brauchten wir das erste Mal Hilfe… Denn allein gelassen werdet ihr vom Foxtrail Team nicht. Obwohl wie den richtigen Code notiert hatten scheiterten wir am Schloss da wir dieses nicht richtig bedienten.

Nach diesem Posten verpflegte sich das Wanderindli in der Dorfchäsi… eine süsse Dorfchäsi die wir wohl ohne den Trail nie gefunden hätten. Ja, und hier verirrten wir uns etwas. Leider haben wir uns etwas auf die Hausnummer 8 fixiert und irrten etwas im Dorf umher bis wir mittels Navi zum nächsten Hinweis fanden. Ja, die Konzentration mit etwas mauligem Wanderindli und 30 Grad war da etwas bescheiden. Als wir dann wieder auf Kurs waren, ging es weiter. Einen Hinweis fand das Wanderindli besonders toll… Das Läuten der verschiedenen Kuhglocken von Liselotte. Mehrmals testet er, welche die hellste war und schon ging es weiter. Ganz schön war es, dass wir an verschiedenen Booten und am See entlang zum nächsten Bahnhof liefen. Immer schön weiter der Spur des Fuchses nach. 

Als wir nach diversen Spuren in Stansstad ankamen, gönnte sich das Wanderindli zuerst einmal eine Glace. Da in Alpnachstad uns ein Schiff vor der Nase wegfuhr (nicht das dies für den Trail wichtig gewesen wäre) versprachen wir ihm an der Schiffländi, dass wir von hier aus nach dem Beenden des Trails nach Hause fahren können. Ja, und so Beendeten wir den Trail und erfüllten dem Wanderindli seinen Wunsch nach Schiffahren indem wir nach dem Bahnhof zurück zur Schiffländi liefen. 

Insgesamt hatten wir mit Pausen und Mittagessen sowie dem Verlaufen für den ganzen Trail gute 4,5h. Wenn man schön den Hinweisen folgt und sich nicht wie wir ablenken lässt reichen die 2,5-3,5h die von Foxtrail angegeben werden auf jeden Fall gut. Der Weg ist im Übrigen auch gut mit dem Kinderwagen machbar, wenn ihr kleinere Kinder habt die nicht weit gehen können.

Vor allem mit grösseren Kindern die sich bei «normalen» Wanderungen langweilen wird der Foxtrail ein Highlight sein (gehe ich mal davon aus 😉 hab ja erst Erfahrung bis zu einem 4-jährigen).

So, und nun geniesst eure Familienausflüge

PS: Lieben Dank an Foxtrail, dass wir den Trail testen durften. 

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