Wandern mit Kindern

«Läuft das Wanderindli das alles?» Diese, oder so ähnliche Fragen höhere ich viel. Viele sind erstaunt wie weit er zum Teil schon läuft. Dazu muss aber gesagt werden, dass er schon von Klein auf mit auf Wanderungen kam. Als wir mit ihm das erste Mal die Teufelsschlucht hochliefen war er gerade mal 7 Wochen alt. Er kennt es also seit er sehr klein ist. Im Sommer 16 hatte er das erste Mal Wanderschuhe an. Bei der ersten Wanderung mit Wanderschuhen nannte ihn der Papa das erste Mal Wanderindli (nein, als Spitznamen setzte es sich nicht durch aber als Namen für den Blog blieb es hängen)

Ja, er läuft. Durchaus schon schöne Strecken. Ohne Murren? Nein. Braucht es motivierende Worte? Ja. Bestechung? Ja durchaus. 

Motivieren

Wenn die Kinder gemerkt haben wie spannend so ein Themenweg sein kann läuft es oft schon runder als es dies bei einem Dorfspaziergang tut. Die Überraschungen und die Spannung… Was hier zudem noch gut funktioniert ist «das Schattenspiel». Dies funktioniert so, dass man den Schatten vom anderen jagt und draufsteht. Herrlich funktioniert auch das altbekannte Verstecken. Im Wald gibt es oft ja auch tolle Versteckmöglichkeiten. Wir haben auch schon Seifenblasen mitgenommen und ihn diese fangen lassen. 

Den Ideen sind da keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt auch Material Sammeln um zuhause etwas zu Basteln (klappt beim Wanderindli als Motivation nicht) oder sonstige Schätze sammeln. Je nach Interessen eurer Kinder. Letztens merkten wir das Wasser und ein Böötli auch super als Motivation zum Weiterlaufen klappt. Bei ihm funktioniert es auch wenn andere Kinder dabei sind. Da sind aber ja auch wieder alle Kinder anders. 

Bestechungen

Das Wort klingt fies. Aber meist reichen kleine Dinge damit er weiterläuft. So genügt es oft zu sagen: «Wenn wir da sind gibt es ein Blevita» oder «Da vorne versteck ich mich wieder». Essen oder Trinken ist da eh sehr hilfreich. Gerade bei Themenwegen sind die Strecken ja absehbar und motivieren Kinder sowieso schon zum Weiterlaufen. Was auch eine magische Anziehungskraft hat sind Bänkli zum Pausieren. So läuft er des Öfteren vor damit er noch etwas «Pause» machen und die Aussicht geniessen kann… oder wir zählen ein paar Sekunden. 

Und dann braucht ihr Geduld…. Ja, Wandern mit Kindern ist nicht vom A nach B laufen, Natur und Ruhe geniessen und fertig. Oft läuft man wieder ein paar Schritte zurück, macht mehr Pausen als einem lieb ist, bestaunt, beobachtet, diskutiert und redet… Ach ja, und man schleppt mehr essen und Gepäck mit als man will… Ersatzkleider sind bei Kindern auch nie falsch dabei zu haben. 

Und wer sich jetzt fragt ob unser Wanderindli danach Müde ist… der täuscht. Oft staunen wir wie viel Energie nach einer Wanderung noch in ihm ist. 10 km wandern und danach noch eine Stunde schwimmen? Easy. Oder danach noch wie ein Hamster im Laufrad auf dem Spielplatz? Passt. 

Warum wir trotzdem so gerne Wandern gehen? Ja, wir wandern einfach gerne. Und solange es am Abend beim ins Bettbringen sagt «Ich möchte wiedermal dahin. Es war schön» solange lohnt es sich oder?

In dem Sinne… geniesst eure Familienausfüge und geniesst vielleicht einmal mehr als euch lieb ist die Landschaft von einem der vielen Bänkli aus ;).

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