Sagen, Ritter und Drachen

Beatusweg, Beatenberg BE

Eigentlich waren wir in unseren Frühlingsferien ja im Hasliberg… da gäbe es ja eigentlich vieles zum erwandern… besonders mit Kindern. Tja, wir haben uns etwas verplant und sind in der Zwischensaison im Hasliberg gewesen. Naja, nicht weiter schlimm. Denn so machten wir uns auf die Suche nach Alternativen und landeten so beim Beatusweg. 

Der Weg beginnt im vorderen Teil des Dorfes Beatenberg (Waldegg). Vom Parkplatz aus wanderten wir los. Bald schon traffen wir auf die ersten Wegweiser. Schon vornweg… Nein diese Wanderung war nicht die harmonischste vom Wanderindli. Dieser mochte nach 100 Meter schon nicht mehr recht laufen. Da half auch nicht, dass man die Ritterburg schon von weitem sah. Nun denn, auf der Ritterburg angekommen spulte das Wanderindli wieder seine Runden. Die Burg selbst war echt toll und gross und lud richtig zum Spielen ein. 

Mit etwas Überzeugung ging es dann weiter, vorbei an einem Steinkreis dessen Sinn vom Wanderindli hinterfragt wurde, zu einem Spielschiff. 

Ich genoss währenddessen mit dem Minirinchen am Rücken die Aussicht und war fasziniert davon, wie viele Krokusse auf dem Feld zu blühen begannen. 

Weiter ging es des Weges. Obwohl wir warm hatten und ausser dem Wanderindli, alle nur noch leichte Jacken anhatten fanden wir noch Schnee. Da das Wanderindli ein kleiner Schneejuncki ist war die Freude kurzzeitig gross… bis der böse Schnee sich den Weg in die Frühlingsschuhe bahnte. Wann war unser Sohn zu Dramaqueen mutiert? Nun den… Mit etwas unangenehmer Backgroundmusik (Mami, i magi nüm… Mami, langsam) ging es bei herrlichem Blick auf die Berge weiter. Das Panorama und der strahlend blaue Himmel… Traumhaft. 

Beim Drachenplatz machten wir ein Feuer und grillten unsere Würste und Maiskolben. Danach… ja danach nahm das Drama den nächsten Akt und das Wanderindli wurde quasi unter den Arm geklemmt da er partout keinen Schritt mehr richtig gehen wollte… Dies immer noch bei herrlicher Aussicht. Man soll ja das positive sehen ;). Die Geschichte die auf dem Weg erzählt wurde wollte er sich zum Glück doch noch anhören. Diese ist also für Kinder spannend zum Zuhören. Am Ende des Weges sind wir mit dem Bus zurück zum Parkplatz Waldegg gefahren. Ihr könnt euch ja denken wieso ;). Wer Kinder hat, die nach den 3,5 km noch Energie haben, kann diese ja noch auf dem grossen Spielplatz spielen lassen. Unserem Wanderindli war es allerdings wichtiger, den Bus pünktlich zu erreichen und eventuell noch pünktlich in den KidsClub im Rekalino zu kommen. 

So und nun meine Frage… wie motiviert ihr eure Kinder in der «ich will nicht laufen»-Phase? 

Egal wie… geniesst euren Familienausflug

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