Wanderung zur Burgruine Kastelen

Burgruine Kastelen, Albertswil LU

Wie oft sind wir schon daran vorbeigefahren? Wie oft ist uns die Burg einfach nicht aufgefallen? Ich kann diese Fragen nicht beantworten. Uns ist aber bewusst, dass es oft war. Schon vor zwei Jahren erzählte eine Bekannte von der Burg. Vor einem halben Jahr las ich etwas über den Erlebnisbauernhof unterhalb der Burg. Aber wie so oft, ging es immer wieder vergessen oder wir entschieden uns für etwas anderes. 

Nun war es aber so weit. Wir fanden eine Wanderung die uns passte und die wir auch dem Wanderindli nun wieder zumuten konnten. War dieser doch jetzt lange nicht so fit und mochte so gar nicht laufen. So parkierten wir an einem schönen Morgen (eigentlich Wintermorgen… aber mit 10 Grad ohne Schnee glich es eher einem Frühlingstag) in Gettnau am Bahnhof. Danach Wanderten wir los Richtung Burgruine Kastelen. Vorbei an verschiedenen Reithöfen und durch Wälder ging es hinauf zur Ruine. Schon von weitem sah man sie. Das half dem Wanderindli ungemein bei der Motivation den «Berg» hoch zu laufen. 

Als wir die Burg erreicht hatten, liess es sich das Wanderindli nicht nehmen diese zu erklimmen. Im Innern der Burg hat es einen Metallturm den man hoch kann. Das Wanderindli hatte mit dem löchrigen Metallrost etwas Mühe und schaffte es deswegen nicht ganz hoch. Ich und das Minirinchen gingen bis zuoberst und wurden mit einer tollen Aussicht belohnt. Wir hatten ja wirklich Glück an dem Tag mit dem Wetter. Unterhalb der Burg hat es diverse Brätelstellen, Holz und auch ein WC. 

Weiter ging die Wanderung vorbei am «Schloss» (Ja es sah etwas aus wie ein grosses Haus) und einem kleinen Spielplatz Richtung Agrovision. Das ist ein toller Erlebnisbauernhof mit Spielplatz, Tieren, Restaurant und einem Hofladen. Die Kinder spielten da etwas, streichelten Tiere und wir kauften Käse für das Picknick ein. Bei der Verabschiedung vom Hof wünschte sich das Wanderindli, dass wir bald wieder dorthin gehen sollen. 

Nun wollten wir noch den Planetenweg von Schötz nach Willisau dranhängen und unterwegs Mittag essen. Das Wanderindli war bei der «Planetensuche» voll dabei und stellte viele Fragen. Jeder Planet wurde angeschaut und diskutiert. So war die Strecke nach Willisau bald geschafft und das Wanderindli freute sich auf das Zug fahren zurück nach Gettnau. Diese dauerte zwar nur 3 Minuten, war aber wohl trotzdem der krönende Abschluss für diese Wanderung. Die Wanderung ist nur teilweise Radtauglich. Mit einigen Schlaufen ist die Strecke aber auch für Räder möglich. Laut Wegbeschreibung ist die Strecke 7,8 km lang und soll 2,5h dauern. Mit Kindern ist das ja aber immer so eine Sache ;). 

Uns hat sie auf jeden Fall gefallen und es war so schön zu sehen, dass unser Wanderindli langsam wieder zur alten Form zurückfindet. 

Geniesst eure Familienausflüge

PS: Das Wanderindli hatte erstens einen Vitaminmangel und wir sind noch in der Abklärung mit einem HNO. Ich bin froh, liess ich ihn durchchecken nach einer langen Krankphase. Ich finde es erstaunlich wie stark sich ein leichter Vitaminmangel auswirken kann. Er war viel schlapp, bleich und sehr temperaturempfindlich.

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