Mit Perimuk auf Forschertour

Perimukweg Herznach AG

Vor gut zwei Jahren waren wir ja bereits einmal auf einem Perimukweg. Nun war es Zeit für den nächsten (es gibt ja mehrere). 

Das Wanderindli ist zwar mittlerweile nicht mehr so Dino-verrückt wie auch schon (wobei das Minirinchen dafür jetzt an «Ninos» Freude hat) aber Forschen, Hämmern und Entdecken geht immer. 

So starteten wir also damit, dass wie ein Perimuk-Säckli im Restaurant Löwen in Herznach kauften (kann auch in der Touristeninformation oder online gekauft werden / Achtung: montags haben beide zu)

So watschelten wir mit Plan und Sack nach dem Parkieren beim Gemeindehaus los. Schon bald kam das Netz und das Glas aus dem Säckli zum Einsatz. Zusammen wurden Dinge gesammelt, bestaunt und danach wieder aus dem Glas genommen. Eine kleine Fliege wurde noch mit der Luppe aus dem Rucksack angeschaut. Am Wegrand hat es viele wilde Pflaumenbäumli bei denen das Minirinchen kaum vorbeilaufen konnte. So wurden ab und zu ein Pflümli gepflückt und gegessen (es hat wirklich viele solcher Bäumli am Anfang und viele Früchte lagen schon am Boden was wir schade fanden). Nach dem Wald kamen wir zu einem etwas ausgetrocknetem Teich. Da der Papa immer schön alle Infos vorlas, erfuhren wir hier einiges zum Glögglifrosch. 

Danach ging es etwas der Strasse entlang. Die Kinder können aber gut am Wegrand laufen. Mittag assen wir wieder im Wald beim Waldhaus. Hier lösten wir auch die Rätsel im Forscherheft. Ein kleines Highlight aus dem Säckli ist die Salzsäure (Achtung passt bitte auf damit!) Für dieses Experiment hatte das Wanderindli unterwegs Steine gesammelt. Nun wurde also gemeinsam erforscht welche Steine Kalksteine waren und was mit den Steinen wegen der Salzsäure passiert.

Ja, nicht weit vom Waldhaus entfernt kam dann auch schon die ersehnte Stelle wo kleine Forscher mit Hammer und Meissel im Paradies landeten. Der Weg hoch zum Klopfplatz war für das Minirinchen fast etwas steil aber auch sie liess es sich nicht nehmen mit Papa und dem Wanderindli Fossilien zu suchen. Hier hätten wir wohl übernachten können. Den das Wanderindli wollte quasi nicht gehen und der Frust war riesig als wir weiter «mussten» (Mittagsschlaf vom Minirinchen war fällig und sie schläft nur wen wir laufen bei Ausflügen… die Welt ist sonst verständlicherweise viel zu spannend) … 

Mit einem kleinen Umweg zum Aussichtspunkt «Hübstel» ging es dann durch die Rebstöcke, vorbei an vielen Hirschen, zurück Richtung Dorf. Wer Glück hat, kann sich überlegen noch dem Bergwerk-Museum einen Besuch abzustatten. Als wir da waren hatte es nicht geöffnet. 

Zum Schluss gingen wir noch auf dem Spielplatz beim Schulhaus «Hinder de Chille». Hier konnten die Kinder noch etwas spielen bevor es dann nach Hause ging. 

Der Weg ist ca. 6 km lang und mit geländegängigem Kinderwagen machbar (einfach zum Klopfplatz hoch kommt man nicht, und eine Stelle mit einer kleinen Treppe hat es). 

So, nun geniesst eure Familienausflüge. 

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