Entlebucherhaus, Schüpfheim LU

Wie oft waren wie nun schon im schönen Entlebuch in den Ferien? Das Wetter hat immer schön mitgemacht und so blieb unser einziger Schlechtwetterausflug immer auf der Liste stehen. Diesen Herbst nun regnete es passend. Das Entlebucherhaus ist nämlich immer Sonntags und Mittwochs Nachmittag offen. Der freundliche Herr am Eingang erzählte uns später das man auch Aussehalb der Öffnungszeiten via Telefon sein Glück versuchen kann. Je nach dem wenn jemand im Büro ist machen sie auch so auf. 

Nun aber zum Ausflug. Irgendwie erwarteten wir aufgrund der Öffnungszeiten nicht viel. Beim Ankommen stellten wir zuerst einmal fest, dass dieses Gebäude bis 2015 ein Kinderasyl war. 

Der Eingang zum Museum ist im ersten Stock. Die Kinder erhielten ein Heftli mit Aufgaben darin. Im ganzen Museum sind nämlich rote Tische verteilt wo die Kinder austesten dürfen. 

Der Rundgang beginnt im ersten Stock. Schon bald fand das Wanderindli den ersten roten Tisch. Das erraten der Inhalte der Säcklis war vor allem für das Minirinchen schwer… zog sie einfach jeweils einen Gegenstand aus dem Säckli ohne zu raten. 

Ganz fasziniert war das Wanderindli vom Klassenzimmer in dem sie beim roten Punkt auch platznehmen durften. Und sein Name sah in der alten Schreibweise ganz lustig aus. Zum Glück hatte auch das Minirnchen ein Heftli bekommen… «Malen» ist aktuell hoch im Kurs und somit war sie im Schulpult auch voll begeistert das man in diesem Museum Malen kann. Nebst Mehl mahlen (das Mehl durfte das Wanderindli sogar mit nach Hause nehmen), Hobelspäne machen und Puzzeln durfte das Wanderindli auch Nägel in einen Schuh hauen und Lebensmittel mit einer alten Waage wägen. Interessiert fragte das Wanderindli den Herrn über die Handmahle aus als dieser die Körnen zum mahlen brachte. Wir glauben ja das unser Wanderindli schon fast die Tagesration an Körnern durchgemahlen hatte… aber er war echt im Flow und lies sich nicht mehr stoppen… das man das am Boden am ende sehen konnte brauch ich nicht zu erwähnen oder?

Und wer jetzt denkt, dass unser Minirinchen nicht auch helfen und testen konnte der irrt. Auch die kleine Dame half fleissig mit und testet. Klar stellt sich hier auch die Frage wie viel sie versteht. Aber für uns muss sie und auch das Wanderindli noch nicht alles verstehen, der Spass steht da für uns im Vordergrund. Und wenn etwas hängen bleibt bei den beiden um so besser oder?

Wir erwachsenen waren sehr überrascht wie viel man entdecken konnte und wie viel sich das Museum für die Kinder überlegt hat. Nicht in allen Museen können die Kinder so viel testen und ausprobieren. Auch macht das Museum kein «Geheimnis» daraus das es ein Kinderasyl war. An der Wand in der Treppe steht sogar das Tagesprogramm. Ein Ausflug in dieses Museum lohnt sich also auf jeden Fall. Die 1,5h die wir da waren verflogen wie im Flug. 

Geniesst eure Familienzeit. 

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