Ochlenberger Weihnachtsweg

Ochlenberg BE

Dank einer lieben Freundin kann ich euch einen weiteren Weihnachtsweg auf dem Blog vorstellen. Sie war mit ihren Kindern (einer 2 jährigen und einem 5 monatigen) und ihrem Mann unterwegs. Aber lest selbst was sie auf dem Weg erlebt haben. Vielen Dank für den Text. 

Der Ochlenberger Weihnachtsweg beginnt direkt am Jordihof in Ochlenberg und ist mit Wegweisern gut ausgeschildert. Er ist 1.5 km lang und rädlitauglich, es geht allerdings etwas rauf und runter. Beim Hof befinden sich einige Parkplätze, da es sehr voll war, haben wir ein Stück entfernt an der Strasse parkiert. 


Da beide Kinder sehr müde waren, hat das kleinere Kind den ganzen Weg schlafend auf dem Rücken verbracht, und das grössere Kind liess sich vom Papa im Kinderwagen schieben.
Gleich am Anfang des Weges fiel uns ein schöner geschnitzter Stern und Tannenzweige ins Auge. Wunderschöne Holzschnitzereien mit weihnachtlichen Motiven konnte man über den ganzen Weg erspähen. Direkt dahinter war auch schon die erste Station: der Beginn der Weihnachtsgeschichte. Der Engel Gabriel verkündet Maria, dass sie schwanger wird. Das grössere Kind lauschte der Geschichte und wir alle bewunderten die liebevoll gefilzten Figuren von Maria, Josef und dem Engel. Der Weg ging nun etwas steil bergab und war auch etwas rutschig, da es vorher geregnet hatte. Das machte das Schieben des Kinderwagens etwas anstrengend, aber an jedem Schaukasten konnte man kurz Pause machen, den nächsten Teil der Geschichte lesen und bestaunen, was es alles im Kasten zu sehen gab: Schafe, Hirten, Engel, Sterne und auch das ein oder andere Tier.


Unten angekommen, musste man eine grosse Strasse überqueren, dann ging es ein Stück am Feld entlang und schliesslich in den Wald. Hier war der Weg mit Holzschnipseln präpariert, sodass es nicht matschig war. Es ging jedoch recht bergauf, sodass das grössere Kind lieber im Wagen sitzen blieb und den Papa schieben liess. Zum Glück gab es wieder genug Schaukästen, an denen man pausieren konnte und erfahren konnte, dass nun das Kindlein geboren war und die Hirten sich auf den Weg machten. 


Oben am Waldrand war der Anstieg geschafft. Beim „Samichlouse-Hüsli luden eine Bank und weihnachtliche Musik zum Verweilen ein. Ebenso der tolle Ausblick auf den Jordihof. 
Nun waren es nur noch wenige hundert Meter zurück bis zum Hof, und das grössere Kind war ganz enttäuscht, dass es nicht noch mehr Schaukästen gab, es hätte gerne noch mehr über das „Bebe“ erfahren. 


Am Jordihof gibt es noch ein kleines Beizli, leider hat es uns nicht mehr gereicht einzukehren. Für nächstes Jahr planen wir sicher mehr Zeit ein und werden etwas später am Nachmittag gehen, wenn es dämmert, da der Weg dann mit vielen kleinen Lichterketten beleuchtet ist.

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